Luftmatratze ade

Nachdem ich mich halbwegs von der Lebensmittelvergiftung erholt hatte und weiter radeln konnte, war ich nach 50 km schon so müde, dass ich vor dem Pass über die Niedere Tatra mein Zelt aufbaute. Als ich mich nach dem Zähneputzen schlafen legte, gab es ein lautes Zischen: Die Matratze war an zwei Stellen wie eine Wurstpelle aufgeplatzt und zwar so groß, dass eine Reparatur unmöglich war.

Das Blöde war nicht, dass es ohne Matratze ungemütlich ist, sondern dass es kalt wird. Und laut Wetterprognose sollte die Temperatur in der Nacht auf 3°C fallen. Also sammelte ich in der Dunkelheit soviele Tannenzweige (danke Bear Grylls!) wie möglich und stopfte sie unter meinen Zeltboden um mich vor der Bodenkälte zu schützen. Es hat funktioniert – ich habe die Nacht ohne Frieren überstanden, allerdings hatte ich schon bessere Nächte.

Heute bin ich daher bis Banská Bystrica geradelt, da es dort ein Hostel gibt. Ich hoffe, dass ich schnell Ersatz finde und wieder gemütlich im Zelt schlafen kann :)

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