Mein treues Ross

Es ist mal Zeit einen Post meinem Velo, dem treuen Begleiter, zu widmen; Abgesehen vom vorderen Reifen hat das Rad alles anstandslos mitgemacht.

In Helsinki bekam ich das erste Care-Paket aus Aachen mit Teilen fürs Rad, Büchern, Kartenmaterial und allerlei Leckereien, die in Skandinavien so schmerzlich teuer sind.

Nach 7000 km war es mal Zeit für eine neue Kette und einen neuen Reifen. Obwohl der hintere Reifen (Marathon Deluxe) die meiste Last tragen muss, verschliss der vordere (Continental TravelContact) viel schneller. Also gab’s auch für vorne einen Marathon Deluxe in extra breit (50 mm) und extra schwer.

Das wichtigste Upgrade war jedoch der winzige Rückspiegel (Zefal Spy): Schon in Finnland fuhren die Autofahrer rücksichtsloser als ich das von der Tour bisher gewöhnt war, zudem versprachen die baltischen Staaten und Polen kein Besserung. Und tatsächlich scheinen sich viele Autofahrer im Baltikum einen Dreck um die Radfahrer zu scheren und gönnen einem teilweise nur wenige Zentimeter Platz. Um solche Idioten schon vorab zu identifizieren und auszuweichen, ist ein Blick nach hinten meist nicht möglich, weil man dabei oft ein wenig schlenkert oder drohende Schlaglöcher übersehen kann. Mittlerweile will ich den kleinen Spiegel nicht mehr missen. Trotz der geringen Größe und stärken Verzerrung ist es damit möglich den Verkehr im Rücken zu beobachten und trotzdem den Fokus nach vorne zu halten.

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Das gute Stück

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Mein "Cockpit" mit neuem Rückspiegel

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Straße in Lettland. Hier folgt auf jede Unaufmerksamkeit meist ein Schlag mit anschließendem Winseln oder Fluchen

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